Die Idee zur „Make a Difference“-Dilogie

Buchideen kommen mir immer wieder in den ungewöhnlichsten Situationen. Bei der Make a Difference-Dilogie war es ein sehr schleichender Prozess, der sich im Grunde über Jahre aufgebaut hat. Alles hat mit meiner Liebe zum Reisen begonnen. Früher war ich oft mit meiner Mutter im Urlaub, in den letzten Jahren habe ich mit meinem Freund viele unterschiedliche Orte erkundet. Dabei war jede Stadt, jedes Land komplett unterschiedlich, was mich schon immer sehr fasziniert hat. Ich liebe es, neue Kulturen kennenzulernen und ferne Länder zu erkunden.
Auf meiner Bucket List steht noch eine Sache, ein Reiseziel: einen Abenteuerurlaub zu machen. Ich weiß nicht, woher diese Begeisterung kommt, aber früher schon haben mich Survival-Camps sehr interessiert. Was paradox ist, denn eigentlich hasse ich alles, was so in Wäldern herumkriecht. Trotzdem übt diese Art von Urlaub eine enorme Faszination auf mich aus. Womöglich ist es der Adrenalinkick? Dichte Wälder, wilde Gewässer, gefährliche Tiere – schon der Gedanke daran treibt meinen Puls vor Aufregung in die Höhe.

Als wir 2019 dann zwei Wochen in Tansania waren, ist für mich ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen. Es war kein Survival-Camp, trotzdem war der Urlaub sehr abenteuerlich. Wir haben Touren bei Einheimischen gebucht, die uns ihre Kultur nähergebracht und uns viel über die Menschen und Tierwelt erzählt haben. Den perfekten Adrenalinkick gab es, als wir mit einem kleinen Boot über den Ozean gesegelt sind, uns Mangrovenwälder angeschaut haben und auf einer kleinen Fischerinsel mitten im Nirgendwo Rast gemacht und gegessen haben. Auf dem Rückweg war es so windig, der Wellengang wurde immer höher, sodass unser Mast gebrochen ist. Ich dachte wirklich, wir müssen den Rest des Weges schwimmen! Es war aufregend und zugleich beängstigend. Die Wellen haben uns förmlich unter sich begraben und mein Essen war kurz davor, mir wieder hochzukommen. Aber schlussendlich sind wir irgendwann heil wieder angekommen. Trotzdem werde ich diesen Tag natürlich niemals vergessen.
Eine weitere unserer Touren ging zu den Gewürzplantagen, wo wir unfassbar viel gelernt haben. Ich habe von Früchten und Gewürzen gekostet, von deren Existenz ich bis dato nichts wusste.

Der wohl aufregendste Tag war allerdings unser Ausflug in die Wildtierauffangstation Cheetah’s Rock, die von einer deutschen Frau gegründet wurde. Es war unglaublich, mit anzusehen, wie liebevoll sie sich um die Tiere gekümmert hat. Das komplette Team war freundlich, hilfsbereit und hat uns ihr geballtes Wissen mit auf den Weg gegeben. Viele Erzählungen haben mich zu Tränen gerührt und absolut für sich eingenommen. Hinter jedem der Tiere steckte seine ganz eigene Geschichte. Und auch hier gab es den absoluten Adrenalinkick, als wir zu den Geparden – die der Station ihren Namen gegeben haben – ins Gehege und sie streicheln durften. Das war schon aufregend genug, aber es kam noch „besser“, als mich einer von ihnen gezwickt hat. Die Narbe am Bein ist meine bleibende Erinnerung an diesen Trip 😀 Keine Sorge, es war kein richtiges Beißen und auch nicht wirklich schmerzhaft. Der Schreck war deutlich schlimmer. Aber man muss halt bedenken, dass ein Gepard ein Wildtier ist und böse meinte er es nicht. Er wollte nur, dass ich ihn weiter hinter dem Ohr kraule. Es war lediglich schade, dass ich danach nicht zu den Baby Löwen konnte (bzw. nicht wollte). Ich wollte nicht, dass sie mich aufgrund der blutenden Wunde für ihr Mittagessen halten. Trotz des Schreckmoments, kann ich einen Trip dorthin immer und immer wieder empfehlen. Es war großartig und die beste Zeit meines Lebens!

Tja, lange Rede, kurzer Sinn: Der Urlaub nach Sansibar, Tansania, war der Grund dafür, dass ich diese Reihe unbedingt schreiben wollte! Ich habe unfassbar viel gelerntes Wissen in die Bücher gesteckt und hoffe so sehr, dass ihr beim Lesen den einen oder anderen Aha-Moment haben und etwas Neues für euch entdecken werdet! Ich hatte beim Schreiben so viel Spaß, was man hoffentlich auch merkt. Ganz besonders natürlich bei Finding Paradise – Weil ich dir vertraue, denn hier erlebt Kim genau den Abenteuerurlaub, den ich mir für mich selbst irgendwann wünsche!

Ich hoffe sehr, dass euch dieser kleine Einblick gefallen hat! Und solltet ihr auch mal nach Sansibar fliegen, schreibt mich gern für Tipps an 😊